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Gesehen

Indien, meine Herrschaften!
Bunt, laut und quirlig, also eher nichts für Pensionäre.
Oder wie jetzt?
Die mehr oder weniger rüstigen Rentner machen sich dennoch auf, um aus unterschiedlichsten Gründen in dem Best Exotic Marigold Hotel zu wohnen.
Der Flyer hörte sich ja schon mal nicht schlecht an. Und selbst Hüftoperationen sollen dort unschlagbar preisgünstig sein.

Aber wie das so ist mit Prospekten, es wird viel versprochen und nur wenig gehalten. Aber ist das im Leben nicht immer so?

Schließlich stehen die sieben Aufrechten vor dem Hotel, das vielleicht zu Maharadschas Zeiten mal exquisit war und nunmehr als Bruchbude auf das Ende wartet.
Da sind sich Protagonisten und Architektur gar nicht so unähnlich.

Trotzdem werden die wilden Tauben verscheucht und die Zimmer bezogen. Der hyperaktive junge Besitzer mit dem bezeichnenden Namen Sonny versichert immer wieder, dass es nur nach oben gehen kann. Sein Optimismus ist unkaputtbar.

"Am Ende ist immer alles gut, wenn nicht alles gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende." wird er nicht müde zu wiederholen.


Und die Senioren bringen jede Menge Gepäck mit. Also psychisch gesehen.

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5 Punkte

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Gewürze besorgen

Wenn man was Spezielles braucht und auf dem Markt nachguckt - na was? Kein Gewürzestand da.

Zum Glück gibt es das Internet.

Meine Quellen waren bisher

www.tali.de
www.kraeuter-mieke.de
www.kraeuterkombinat.de 
Grubauer

Weil ich demnächst Salate etc. machen muss und auch sonst wieder mal was Neues wollte, habe ich bei Grubauer bestellt. Es hat genau einen Tag gedauert, dann war's da. Mit Vorankündigung von DPD, damit ich auch zu Hause bin.

Hier sind die Schätze:

Tessiner Kräuterzauber
eignet sich bestimmt gut für Bratkartoffeln, deshalb durfte der mit
1,80 €

(Zwiebel, Liebstöckel, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Oregano, Petersilie, Muskatnuss, Kerbel, Majoran, Sellerie, Basilikum, Paprika, Dillspitzen, Thymian, Tomate, Estragon, Schnittlauch, Bohnenkraut, Champignon)



Falafel
Ich habe vor einen Salat mit Gemüse und Couscous zu machen, dafür scheint mir das geeignet. Jedenfalls riechts total gut.
1,50 €

Sesam, Koriander, Basilikum, Dill, Cumin, Lauch



Bruschetta Verde
das ist für den Nudelsalat und für Kräuterbutter mediterran.
Schon ausprobiert, war schmackhaft!
1,90 €


Tomaten, Zwiebel, Lauch, Oregano, Basilikum, 5% Steinsalz, Schnittlauch, Pfeffer



Couscous Gewürz
das verschönert zur Zeit gerade meine Aubergine.
2,00 €


Paprika, Petersilie, Lauch, Cumin, Koriander, Chillies





Dann noch etwas Ingwer für Getränke und Knoblauchbuttergewürz (halt Knobi mit Dillspitzen, auch sehr zu empfehlen für Bratkartoffeln).
Ich war froh, dass ich nicht mehr lange suchen muss - Schulanfang ist ja nicht mehr sooo lange hin.

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Kill your Friends

von John Niven

Es geht um die Musikindustrie in der Morgendämmerung des Internet. Von der 'Gefahr' des MP3-Wesens ist noch nichts zu spüren. Stelfox, ein arrogantes Arschloch von einem A&R Manager, sucht ständig irgendwelche Acts, die mal ein Hit werden könnten. Er ist nicht gerade der Bringer in seinem Job und setzt öfter mal auf das falsche Pferd.
Musik interessiert ihn nicht, er ist nur dabei, weil es genug Drogen gibt und er für fürstliche Spesen in Luxushotels abhängen darf. Seine Kollegen sind nicht anders, sie haben nur etwas mehr Glück.
Man ist ziemlich schnell auf der Straße, wenn es mit den Verkaufszahlen nicht so klappt, wie vorher orakelt.
Also greift Stelfox zum Äußersten und entledigt sich seiner Konkurrenten auf die eine oder andere Art.
Zwischendurch gibt er kotztrübe Ratschläge an Möchtegern-Stars und Konsumenten der hirnlosen Brühe, die man landläufig als Popmusik kennt. Zum Ende ist er nicht nur ein blödes Arschloch, sondern auch Mörder, Erpresser, Rufmörder.
Irgendwie ist man dann auch froh, dass das Buch zuende ist. Ein Buch wie ein vollgekotzter Tanzsaal am Ende der Samstagsdisko inklusive vollgekackter Nachbarschaftsvorgärten.

Also wie in diesem Zitat:
Das Musikgeschäft ist eine grausame und hirnlose Geldkloake, ein langer Korridor aus Plastik, in dem Diebe und Zuhälter tun und lassen, was sie wollen, und gute Menschen vor die Hunde gehen. Im Übrigen hat es auch eine negative Seite.
Hunter S. Thompson


Drei Sterne
Meine letzten Bücher während der Dystopien-Challenge

Black Out von Marc Elsberg

Der Plot ist schnell erzählt:
Der Strom fällt aus. Erst in Europa, dann in Amerika.
Der fiese fehler wurde in die intelligenten Stromzähler eingeschleust.
Und so erfahren wir aus verschiedenen Perspektiven, wie die Menschen, die Regierungen und die Stromversorger damit zurechtzukommen versuchen.
Außerdem begleiten wir verschiedene Sicherheitsorgane bei der Suche nach den Ursachen und Schuldigen.

Der Italiener Pietro Manzano, ein ehemaliger Hacker, kommt als erster in die Nähe einer Aufklärung, wird aber immer wieder zurückgeworfen, weil ihm nicht geglaubt wird. Zusammen mit einer Journalistin macht er sich auf den Weg quer durch Europa, um die Behörden zu warnen und das Trauma Stromausfall zu beenden.

Fazit:
Ohne Strom ist alles nichts. Wie in "Rattentanz" sind die Auswirkungn apokalyptisch.
Sehr gut sind die vielfältigen Schauplätze und Protagonisten, man bleibt immer dabei und es wird nie langatmig.
Auch die technischen Erklärungen sind gut zu verdauen. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite.
Und es ist vor allem erschreckend plausibel.

volle Punktzahl!

Von wem ist das?

Schneeglöckchen

Es schlief ein weißes Glöckchen
halb unterm Schnee verdeckt,
das hat mit ihrem Kusse
die Sonne aufgeweckt.
Es streckt sein zartes Stängelein
und läutet hell und fein:
Wacht auf, ihr lieben Schwestern,
es kehrt der Frühling ein!
Das hört das blaue Veilchen,
die Tulpe guckt hervor,
das kleine Gänseblümchen
spitzt auch das rote Ohr.
Doch als die Schwestern blühten,
schlief 's Glöcklein wieder ein.
Es mag vom vielen Läuten
ganz müd geworden sein.

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CROSSING THE BAR

Sunset and evening star,
 And one clear call for me!
And may there be no moaning of the bar,
 When I put out to sea,

Twilight and evening bell,
 And after that the dark!
And may there be no sadness of farewell,
 When I embark;

But such a tide as moving seems asleep,
 Too full for sound and foam,
When that which drew from out the boundless deep
 Turns again home.

For tho' from out our bourne of Time and Place
 The flood may bear me far,
I hope to see my Pilot face to face
 When I have crossed the bar.

Ja, meine Herrschaften, es geht um "Die Flucht" Band 2 der Geschichten um Cassia und Ky.

Wir mussten ja eine Weile warten, bis die ersehnte Fortsetzung in den Regalen auftauchte. Das ist der Fluch der Serie und ich bin immer noch sehr unwillig was diese Serienseuche betrifft. Gibt ja fast keine Buch mehr, welches nicht zu einer Reihe gehört. Die nehmen sich halt ein Beispiel an Hollywood (Transporter 1 - 44, Die Hard und immer harder etc. pp.).
Aber was solls. Bei manchen Geschichten nimmt man das in Kauf, bei anderen verzichtet man dankend.

Zur Geschichte:


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Schreibhemmung

How are you celebrating Leap Day?
Crying my head off, what else?
Autorin: Eva Marbach (again)
Titel; Peakoil Reloaded

Ich hatte mich ja im November durch den Vorgänger gequält und machte mich mit frischem Mut an ein Sequel.

Diesmal lernen wir Alice kennen, sie ist eine nette junge Frau, die in einer Solarfirma im Vertrieb arbeitet. Vertrieb ist hierbei übertrieben, denn es gibt nichts zu liefern. Also besteht ihr Arbeitstag aus Vertröstungen und Absagen. Da es nicht mehr viel Öl gibt und auch andere Energiequellen eher rar sind, hat man sich auf die Solarenergie verlegt. Jeder möchte nun eigenen Strom erzeugen und dazu brauchts diese Paneele, die aufs Dach montiert werden und den Sonnenschein einfangen und zu Strom verarbeiten.

Rezension rein subjektivCollapse )



Zwei Kekse von fünf, mehr gibt es dafür nicht.

Ich muß noch diese Fähre taufen....

Habe den ganzen Nachmittag an Rainald Grebe denken müssen:

Ich bin der Präsident
Guten Tag, ich grüße sie
Ich bin der Präsident
Schöne Grüße aus Bellevue
Ich bin der Präsident
Ich winke vom Balkon
Da ist ja auch mein Heli
Mit dem flieg ich gleich davon

Tatütata der Präsident
Ich fahre mit Eskorte
Ich werde heute Reden halten
Ich hab die Macht der warmen Worte
Ich bin der Präsident
In meinem Leben is was los
Ich werde heute eine Fähre taufen
Und die Flasche ist so groß

Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest
Und ein gutes neues Jahr
Der Aufschwung ist für alle da
Tralalalala
Ich freue mich, dass ich auf diesem Richtfest bin
Und der Himmel ist so blau
Ich grüße alle Herzpatienten
In Vertretung meiner Frau

Ja sind denn keine Afrikaner da
Meine Damen und Herren, liebe Neger
Wo ist denn Häuptling Wummbaba
Das ist ein toller Kollege
Ich muss doch jetzt hier diese Fähre taufen
Wo ist denn hier die Fähre
© Rainald Grebe

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Titel: "Jenseits des Ölgipfels - ein Peakoil-Roman"
Autor Eva Marbach

Mit der stetigen Abnahme der Erdölvorkommen verschärfen sich die allgemeinen Krisen und das Leben wird Stück für Stück trister und komplizierter.

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